“Ich bin mir sicher”

In unserer Veranstaltungs-Reihe suchen wir danach, wie wir in unseren verschiedenen Lebensbereichen zu der Überzeugung kommen: „Ich bin mir sicher!“ 

In Beziehungen, Freund*innenschaften, im Bett, auf der Arbeit oder im öffentlichen Raum – überall begegnen wir Situationen, die zu Verunsicherungen führen können. Mit den Workshops wollen wir Wissen und Handlungsmöglichkeiten erarbeiten, die uns in unserem Alltag bestärken, gut mit unseren Grenzen, Mitmenschen und natürlich mit uns selbst umzugehen! Euch erwartet eine bunte Mischung aus Übungen, Inputs, Selbstreflexion und viel Austauschraum.

Die Workshops sind kostenlos und open for all gender.
Bei den Themen nehmen wir immer auch eine queere Perspektive ein. Wir beschränken uns nicht auf cis-hetero-Konstellationen, wenn wir von Konsens, Sexualität und Übergriffen sprechen. Wir Referent*innen sind selbst alle queer positioniert und möchten queere Menschen herzlich einladen!
Die Workshops finden im Wuf statt, dem queeren Zentrum im Nigglweg 2 in Würzburg statt. Anmeldungen bitte per Mail an femergenz@riseup.net.

Sexuelle Selbstbestimmung
Freitag, 22.07.2022 – 16:00 – 19:00 Uhr
Welche Mythen und gesellschaftlichen Narrative behindern unsere eigene sexuelle Selbstbestimmung? Wir wollen gemeinsam forschen, wie sie sich auf uns, unsere Gefühle und Handlungen auswirken – und sie dekonstruieren. Dabei sind weniger theoretische Konzepte als unsere Erfahrungen Mittelpunkt dieses Workshops – unabhängig davon, wie, mit wem und ob wir Sexualität ausleben. Ein Werkzeug, um sich der eigenen Grenzen und der Grenzen des Gegenübers aber auch der jeweiligen Wünsche bewusst zu werden ist Konsens. Jenseits des toxischen Bildes von “Wünsche von den Lippen ablesen” können wir mit Hilfe von Konsens eine selbst-bestimmtere Sexualität realisieren. Der Workshop wird viel Raum für Austausch bieten.

Selbstbehauptung & Selbstschutz
Freitag, 26.08.2022 – 16:00 – 19:00 Uhr
Wie können wir Alltagssexismus und sexualisierten Übergriffen begegnen? In dem Workshop widmen wir uns der Frage nach Selbstbehauptung, Selbstschutz, Selbstbestärkung und gegenseitiger Unterstützung. Wir wollen uns zuerst mit „Täter*innenstrategien” beschäftigen. Ausgestattet mit diesem Wissen suchen wir nach unseren ganz eigenen, persönlichen „Red Flags“ – Anzeichen, die uns davor warnen, wenn wir uns in einer brenzligen Situation befinden. Und natürlich: Möglichkeiten, wie wir da raus kommen! Wir wollen nicht mehr die Ohnmacht aushalten, die uns bei Alltagssexismus und sexualisierten Übergriffen überkommt. Wir wollen uns Strategien der Selbstbestärkung und gegenseitigen solidarischen Unterstützung aneignen.

Die Veranstaltung ist in Kooperation mit dem LSBTIQ Regenbogenbüro Unterfranken und wird gefördert vom Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales und der Stadt Würzburg.

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