Wir über uns

fem*ergenz ist ein Kollektiv von politischen Bildner*innen, die machtkritische Perspektiven in den Fokus ihrer Bildungsarbeit rücken. Wir wollen gesellschaftliche Macht- und Herrschaftsverhältnisse hinterfragen und für Diskriminierungsmechanismen sensibilisieren. Aus dem Blickwinkel der Intersektionalität bearbeiten wir verschiedene Themenschwerpunkte; immer vor dem Hintergrund, politische Bildung als Anstoß emanzipatorischer Praxis zu verstehen. Wir sehen uns als Prozessbegleiter*innen in Selbstreflexion über die eigene Lebenswelt jeder Einzelperson und Gruppe. Ziel unserer prozess- und bedürfnisorientierten Bildungsarbeit ist es, Menschen zu einem selbstbestimmten Denken und Handeln zu ermutigen.


Wir verorten uns in emanzipatorischen sozialen Bewegungen. Wir schöpfen aus einem kollektiven Wissensschatz aus Ausbildung, Studium und beruflicher Praxis (in den Bereichen Pädagogik, Traumapädagogik, Sexualpädagogik, Soziale Arbeit, Philosophie und Bildungswissenschaft). Neben unseren jeweiligen Bildungswegen haben wir im Laufe der Jahre viele Erfahrungen in politischer Bildungsarbeit, Aktivismus, Moderation, Mediation & Konfliktbewältigung gesammelt. Das alles fließt in unsere Arbeitsweisen ein.

Wir sind aktuell ein FLINTA*-Kollektiv. Es ist uns besonders wichtig, privilegiensensibel zu arbeiten und selbstreflexiv zu bleiben. Unsere Arbeitsweise orientieren wir an unserer kapitalismuskritischen und feministischen Grundhaltung. Wir sind im Findungsprozess eines solidarökonomisches Konzeptes im Umgang mit Finanzen und Bezahlung – denn nicht alle Menschen sind immer in gleichem Maße leistungsfähig und nicht jede Arbeit ist im gleichen Maße sichtbar.

Ele (alle Pronomen)

Ele kann und will Arbeit nicht als einen abgespaltenen Teil vom Leben sehen, sondern mit all dem „Privaten“ was einen bewegt verbinden. Das Bewusstsein, dass wir einen großen Einfluss aufeinander haben und gemeinsame Utopien im Kleinen leben können, gibt Ele Sinnhafigkeit und Kraft.
Ele fühlt sich in queer*feministischen Räumen wohl, möchte Wissen zu Awareness und Nachhaltigem Aktivismus teilen und noch tiefer in rassismuskritisches und inklusives Denken eintauchen. Am allerwohlsten fühlt sich Ele aber beim Rappen! Das Gefühl kann höchstens vom ersten Schluck einer kühlen Spezi getoppt werden. 

Nuan (keine Pronomen)

Nuan interessiert sich für die Verbindungen von inneren und äußeren Transformationsprozessen, insbesondere für Transformative Gerechtigkeit und gesellschaftliche Geschlechterverhältnisse. Nuan treibt die Frage um, welche Rolle Trauma, Körper und Verkörperung in der politischen Bildung spielen und wie Menschen in bestehenden Gewalt- und Herrschaftsverhältnissen Handlungsfähigkeiten entwickeln können – um diese innerlich und äußerlich zu verändern. Nuan liebt ausführliche To-Do-Listen, hat einen Hang zu Perfektionismus und trinkt am liebsten koffeinfreien Espresso.

Sari (sie/ihr Pronomen)

Sari ist nach ihrem Studium der Sozialen Arbeit 2016 nach Würzburg gezogen und hat dort bald ein Zuhause und ihren Platz in der rassismuskritischen, emanzipatorischen Jugendbildung gefunden. Über die Jahre hat sie sexuelle Bildung als ein Schwerpunktthema entwickelt und sich zur Sexualpädagogin weitergebildet. Sie ist der Überzeugung, dass sich gesellschaftliche Transformation auch in privat scheinenden zwischenmenschlichen Begegnungen vollziehen muss – selbstbestimmte, von patriarchalen Normen befreite Sexualität und Umgang mit dem eigenen Körper ist ein kleiner, aber wichtiger Baustein davon. Sari liebt Basketball und backt unfassbar leckeres Sauerteigbrot.

Wie wir arbeiten
Unsere Bildungsarbeit gestalten wir prozessorientiert auf Augenhöhe mit der Gruppe. Wir möchten politische Bildung ganzheitlich denken und für alle Menschen zugänglich machen, mit Kopf, Herz und dem gesamten Körper. In unsere Arbeit fließt eine traumapädagogische Haltung für möglichst sensible Räume mit ein. Wir beziehen die Expertise der Teilnehmer*innen für ihre eigenen Erfahrungen und Lebenswelten ein. 

Wie wir miteinander im Kollektiv arbeiten
Wir arbeiten als Kollektiv fehlerfreundlich, kritikfähig und wertschätzend miteinander, wir lernen voneinander. Wir experimentieren mit solidarökonomischen Konzepten und lassen es uns auch einfach mal miteinander gut gehen.

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