Awareness als politische, feministische und diskriminierungs-sensible Praxis bedeutet für uns zum einen Achtsamkeit für die eigenen Grenzen und die Grenzen anderer. Die Idee von Awareness erkennt an, dass Gewalt und Diskriminierung stattfinden und wir damit Umgänge finden müssen – Von uns selbst und unseren Umfeldern, innerhalb von Organisationen etc. Unsere Awareness-Workshops spiegeln unsere Haltung zu Awareness wieder: Awareness ist eine kollektive Aufgabe und keine Dienstleistung, die an Awareness-Teams ausgelagert werden kann. Denn während Awareness-Teams auf Veranstaltungen der sichtbarste Teil von Awareness-Arbeit sind, sollte Awareness eine Grundhaltung sein, die sich durch alle Bereiche zieht und von Beginn an gemeinsam gelebt wird. Damit ist unser Verständnis von Awareness sehr nah an Ideen von Community Accountability.
Wir passen unsere Awareness-Workshops immer auf die Bedarfe der anfragenden Gruppen und Organisationen an. Unten findet ihr beispielhafte Beschreibungen, die euch einen Eindruck von unserer Arbeit geben können. Außerdem begleiten wir euch gerne auch in der Erarbeitung von Awareness-Konzepten sowie in Schulungen von Awareness-Teams.

Was ist Awareness? Wo kommt die Idee her? Und wie sieht eine gute Awareness-Praxis aus?
Im Basisworkshop widmen wir uns der Frage, wie Diskriminierung und Privilegien in unserem Zusammenhang wirken und wo wir Ansatzpunkte für Veränderung finden. Brauchen wir ein Awareness-Team oder ein Awareness-Konzept und wie kommen wir dahin?
Wenn es schon Awareness-Strukturen (Konzept, Teams,…) gibt, können wir im Vertiefungsworkshop anhand von Fallbeispielen und mit interaktiven Methoden genauer auf Praxisfragen eingehen. Wie kann ich gute Betroffenen-Unterstützung leisten? Was passiert in Konfrontationsgesprächen mit diskriminierenden Personen? Was brauche ich selbst, um meine eigenen Grenzen zu wahren?


Gute Awarenesspraxis kann nur auf einem Boden der gemeinsamen Haltung und Strukturen wachsen. Im Workshop schauen wir uns die strukturellen Bedingungen an. Inwiefern spiegelt sich die Haltung von Awareness in unserer Struktur wieder? Welche Barrieren gibt es und könnten diese abgebaut werden? Welche strukturellen Bedingungen begünstigen oder erschweren Diskriminierung?