Wir sind aktuell zu dritt bei fem*ergenz und wohnen alle in Würzburg. Unsere Arbeitsweise beschreiben wir bei Wir über uns.

Ele (dey/dem/deren)
Ele ist über feministischen Aktivismus zur Bildungsarbeit gekommen und versucht Räume zu eröffnen in denen Menschen sanft und mutig sein können. Am meisten begeistert es Ele, wenn Menschen aus einem Workshop bestärkt und mit mehr Sprachfähigkeit raus gehen, gerade bei den Themen Umgang mit sexualisierter Gewalt und Konsens. Queere Bildung macht Ele gerne mit Jugendlichen und Pädagog*innen, aber fühlt sich nach wie vor in selbstorganisierten Kontexten am meisten Zuhause. Damit die zappeligen Finger was zu tun haben, dürfen für Ele Fidget Toys bei keinem Workshop mehr fehlen!
Nuan (keine Pronomen)
Nuan interessiert sich für die Entwicklung von (kollektiver) Resilienz, heilenden Beziehungsweisen und Verantwortung gegenüber zwischenmenschlicher Gewalt im Hinblick auf Transformative Gerechtigkeit. Trauma und gesellschaftliche Gewaltverhältnisse spielen dabei eine große Rolle, sodass Nuan in der Bildungsarbeit körperorientierte, traumapädagogische Ansätze, (Selbst-)Fürsorge und alltägliche Praxen mit politischer Bildung und theoretischen Analysen verbindet.


Saraina (sie/ihr Pronomen)
Saraina hat über rassismuskritische, emanzipatorische Jugendbildung ihren Platz in der Bildungsarbeit gefunden und sich zur Sexual- und Traumapädagogin weitergebildet. Sie ist der Überzeugung, dass gesellschaftliche Transformation gelingt, wenn sie sich auch zwischenmenschlichen Begegnungen und im eigenen Umfeld vollzieht. Kollektive Verantwortung, Konsens und solidarische Umgänge mit Gewalt sind wichtige Bausteine davon. Und kollektive Fürsorge! Darum sind in jedem Workshop gute Snacks, genug Pausen und Musik unverzichtbar.
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Für eine Perspektive von außen auf unsere Arbeitsweise teilen hier
Teilnehmer*innen aus verschiedenen Workshops und Prozessbegleitungen ihr Feedback – danke dafür
“Klasse, wie ihr den Raum geschaffen und gehalten habt für ehrlichen und entwicklungsorientierten Austausch!”
“Der gesamte Workshopaufbau war super, roter Faden, logische Abfolge. Tolle Mischung aus Inputs, Methoden und Selbstreflexion. Ich hab mich sehr aktiviert und zum Denken angeregt gefühlt. Ich fands super, dass ihr sehr viel mit dem (Erfahrungs-)Wissen der Gruppe gearbeitet habt, z.B. dass wir bei den Fallbeispielen erst mal immer selbst mögliche Lösungen und Vorgehensweisen überlegen sollten und dann aber auch nochmal ene gemeinsame Auswertung und Ergänzungen von euch reingebracht wurden. Ihr habt es geschafft, diese schwierigen und möglicherweise belastenden Themen auf eine sehr angenehme Weise besprechbar zu machen.”
“Die Zeitplanung und Pausen waren super! Danke für die flexible Anpassung während des Workshops an unsere Bedürfnisse. Ihr habt den Raum dauerhaft offengehalten, dass wir unsere Bedürfnisse reinbringen konnten.”
“So ein toller, strukturierter und sicherer Rahmen, in dem ich darauf vertrauen konnte, auch schwierige Dinge wie Sorgen, Kritik oder gewaltvolle vergangene Situationen ansprechen zu können. Danke für die Modelle, die Expertise und Flexibilität!”
“Meine persönlichen Themen konnten einen Raum finden, wodurch ich mich besser konzentrieren konnte. Ich fühle mich wahrgenommen.”
“Der Aufbau, die Atmosphäre und Moderation waren sehr gut. Einfühlsam, ruhig und an wichtigen Momenten ermutigend. Ich mochte die Flexibilität und die Aufmerksamkeit. Der rote Faden und der logische Ablauf waren sehr gut, um zu folgen. Zusätzlich war der Tag genau richtig eingeschätzt und nicht überladen. Ich konnte einige sehr wichtige Sachen mitnehmen und besonders der Input zu Trauma und Umfeld hat mich sehr weitergebracht.”
“Ich bin davon beeindruckt, wie ihr spontan auf die Situation unserer Gruppe eingegangen seid, als euer Plan nicht mehr perfekt zu unseren Anliegen zu passen schien.”
