Party-Awareness

Auf Partys begegnen uns immer öfter Plakate, die betonen, dass sexistisches und übergriffiges Verhalten nicht gedultet wird, oder sogenannte Awareness-Teams, die bei Übergriffigkeit angesprochen werden können. Wieso braucht es das und wie lässt sich als Organisator*innen eine Party „awarer“ planen und gestalten, damit sich möglichst alle wohl fühlen?

Skillshare/Workshop: Awarenessteam – Konzepte, Erfahrungen, Self-& Community-Care

Der Skillshare/Workshop richtet sich an Personen oder Gruppen, die auf ihren Veranstaltungen und Partys Awareness-Teams stellen wollen. Wir sprechen über Konzepte, Absprachen, die im Vornhinein mit den Veranstalter*innen getroffen werden müssen und konkrete Handlungskonzepte & Vorgehen bei Umgang mit Betroffenen und übergriffig-gewordenen Personen.

„Da wir in einer Gesellschaft voller Diskriminierungs- und Gewaltstrukturen leben, reicht es
uns nicht darauf zu hoffen, alle Partygäste würden sich dem vollkommen
bewusst sein und reflektiert und umsichtig handeln. Denn das wird nicht der
Fall sein. Unser Ziel auf Partys ist, dass alle Menschen sich wohl fühlen und unbeschwert
feiern können. Deshalb ist es wichtig, dass alle Partygäste auf die Grenzen ihrer
Mitmenschen achten und die Personen, die grenzüberschreitendes Verhalten
erleben, Hilfe bekommen.“
– aus dem Awarenesskonzept von MissMutig

Skillshare: Veranstaltungen aware organisieren(?!)

Dieses Skillshare richtet sich an Organisator*innen und Veranstalter*innen von Partys, Konferenzen, Seminaren, … Woran denken wir alles (nicht) bei der Planung? Welche Personen oder Personengruppen sprechen wir (nicht) an? Wen denken wir (nicht) mit? Bei der Planung von öffentlichen Veranstaltungen versuchen wir oft, alle mitzudenken; unser Horizont beschränkt sich dabei aber meist auf Personen, die ähnliche Lebensrealitäten wie die Veranstalter*innen selbst haben. Deswegen ist es wichtig, über den eigenen Tellerrand hinaus zu überlegen, welche Bedingungen bei der Organisation, Öffentlichkeitsarbeit und Infrastruktur gegeben sein sollten, um wirklich möglichst inklusive Veranstaltungen zu ermöglichen. Gleichzeitig wollen wir uns mit dem Spannungsfeld beschäftigen, dass Orga-Kreise auch nur über bedingte Ressourcen und Kapazitäten verfügen – und wie wir als Veranstalter*innen an unseren eigenen Ansprüchen nicht ausbrennen.